

Dis_Ident erforscht interdisziplinär und bundesweit den Zusammenhang von digitaler Desinformation zu israelbezogenem Antisemitismus, Identitätskonstruktion und islamistischer Radikalisierung bei Jugendlichen und entwickelt sowie evaluiert darauf aufbauend evidenzbasierte Präventions- und Interventionsstrategien für Schule und politische Bildung. Dabei nehmen wir nicht nur das in den Blick, was trennt – Feindbilder, Polarisierung und Ausgrenzung – sondern vor allem das, was verbindet:
Erfahrungen von Zugehörigkeit, Anerkennung und demokratischem Miteinander. Auf dieser Grundlage entstehen skalierbare Bausteine für Bildung und Prävention, die Radikalisierung vorbeugen und Jugendliche darin stärken, demokratische Werte im Alltag zu leben.
Sechs interdisziplinäre Teilprojekte in einer koordinierten Struktur
Praxispartner und Projektleitung von Dis_Ident. Koordination aller Teilprojekte und Umsetzung der Präventionsmaßnahmen.
Desinformation in sozialen Medien
Psychosoziale Prädiktoren von Radikalisierung und Antisemitismus
Bedarfsanalyse für Lehrkräfte und Jugendliche
Evaluation der MIND-Workshops und sozialkognitiver Mechanismen
Entwicklung von Gegenstrategien
Evaluation der entwickelten Präventionsmaßnahmen
Die externe Evaluation dient als unabhängige Qualitätssicherungs-Instanz, die sicherstellt, dass die Ergebnisse des Verbunds höchsten wissenschaftlichen Standards entsprechen und langfristig nutzbar bleiben.
Der Beirat steht dem Projekt seit August 2025 zur Seite und besteht aus sieben Expert:innen im Feld Präventions- und Extremismusforschung.