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Digitale Illustrationen

Dis_Ident: Forschung trifft Praxis

Unser Auftrag

Dis_Ident erforscht interdisziplinär und bundesweit den Zusammenhang von digitaler Desinformation zu israelbezogenem Antisemitismus, Identitätskonstruktion und islamistischer Radikalisierung bei Jugendlichen und entwickelt sowie evaluiert darauf aufbauend evidenzbasierte Präventions- und Interventionsstrategien für Schule und politische Bildung. Dabei nehmen wir nicht nur das in den Blick, was trennt – Feindbilder, Polarisierung und Ausgrenzung – sondern vor allem das, was verbindet:

Erfahrungen von Zugehörigkeit, Anerkennung und demokratischem Miteinander. Auf dieser Grundlage entstehen skalierbare Bausteine für Bildung und Prävention, die Radikalisierung vorbeugen und Jugendliche darin stärken, demokratische Werte im Alltag zu leben.

Unser Forschungsverbund

Sechs interdisziplinäre Teilprojekte in einer koordinierten Struktur

Projektleitung

MIND prevention

Praxispartner und Projektleitung von Dis_Ident. Koordination aller Teilprojekte und Umsetzung der Präventionsmaßnahmen.

01

Teilprojekt 1

Desinformation in sozialen Medien

PD Dr. Claudia Riesmeyer

Prof. Dr. Diana Rieger
LMU München

02

Teilprojekt 2

Psychosoziale Prädiktoren von Radikalisierung und Antisemitismus

Prof. Dr. Svenja Taubner
Universitätsklinikum Heidelberg

03

Teilprojekt 3

Bedarfsanalyse für Lehrkräfte und Jugendliche

Prof. Dr. Gudrun Hentges
Universität zu Köln

04

Teilprojekt 4

Evaluation der MIND-Workshops und sozialkognitiver Mechanismen

Prof. Dr. Mark Stemmler
FAU ERLANGEN-NÜRNBERG

Prof. Dr. Friederike Funk
LMU München

Teilprojekt 5

Entwicklung von Gegenstrategien

Prof. Dr. Gudrun Hentges
FAU ERLANGEN-NÜRNBERG

MIND prevention

05

Teilprojekt 6

Evaluation der entwickelten Präventionsmaßnahmen

Prof. Dr. Mark Stemmler
FAU ERLANGEN-NÜRNBERG

06

Externe Evaluation:

Die externe Evaluation dient als unabhängige Qualitätssicherungs-Instanz, die sicherstellt, dass die Ergebnisse des Verbunds höchsten wissenschaftlichen Standards entsprechen und langfristig nutzbar bleiben.

Wissenschaftlicher Beirat des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt:

Der Beirat steht dem Projekt seit August 2025 zur Seite und besteht aus sieben Expert:innen im Feld Präventions- und Extremismusforschung.