steht unter der Leitung der Universität zu Köln, in Kooperation mit MIND prevention


Das zentrale Anliegen dieses Teilprojekts ist die Entwicklung wirksamer Präventionsstrategien gegen extremistische Inhalte in sozialen Netzwerken und im schulischen Kontext. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die in digitalen Räumen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen greifen und nachhaltig zur Stärkung demokratischer Resilienz beitragen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung digitaler Gegenstrategien, um extremistische Inhalte in sozialen Netzwerken gezielt zu bekämpfen. Dabei werden Narrative konzipiert, die radikalen Botschaften entgegentreten, und mit Hilfe spezialisierter Software auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. So entsteht ein digitales Instrumentarium, das die Verbreitung extremistischer Inhalte eindämmen und alternative Perspektiven sichtbar machen soll.
Parallel dazu werden Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in der Früherkennung und Prävention von Radikalisierung und Antisemitismus geschult. Durch praxisorientierte Fortbildungen, die auf aktuellen Forschungsergebnissen basieren, sollen sie befähigt werden, frühzeitig zu intervenieren und präventiv im schulischen Alltag tätig zu werden. Diese Maßnahmen fördern nicht nur die Handlungssicherheit, sondern stärken auch die Sensibilität für demokratische Werte im Bildungsbereich.
Darüber hinaus werden die bestehenden MIND-Workshops kontinuierlich weiterentwickelt. Die Erkenntnisse aus anderen Teilprojekten fließen dabei ein, um die Workshops gezielt auf die Prävention extremistischer Narrative auszurichten. Durch diesen integrativen Ansatz wird gewährleistet, dass die Angebote laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die Bedürfnisse der Zielgruppen angepasst werden.