Das Angebot wird im Kontext des vom Bund geförderten Forschungsprojekts Dis_Ident umgesetzt – ohne Teilnahmegebühren.
Jede Klasse wird von 2-4 Workshopleitenden begleitet: Diese sind für Impulse, Moderation sowie Ergebnissicherung in sicherer und offener Haltung zuständig.
Szenisch-didaktische Impulse öffnen Gespräche, ohne zu belehren – mit Fokus auf Perspektivwechsel und Ambiguitätstoleranz.
Offene, gezielte Fragen regen Reflexion an: Szenen werden gemeinsam demonstriert und sozialpsychologisch eingeordnet.
Im Verbundprojekt Dis_Ident entwickeln und schärfen wir evidenzbasierte Präventionsformate, die Konflikte, Identitätsfragen und Polarisierung dort aufgreifen, wo sie sichtbar werden: in der Klassengemeinschaft und in digitalen Räumen. Das Angebot ist bundesweit für Schulen verfügbar und wird im Rahmen des vom Bund geförderten Forschungsprojekts finanziert.
Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 16–22 Jahren.
Setting: Die Workshops finden für die gesamte Klassengemeinschaft statt.
Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen. Beide Formate sind kostenfrei und werden durch ein Team von 2–4 Workshopleitenden begleitet.
Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen. Beide Formate sind kostenfrei und werden durch ein Team von 2–4 Workshopleitenden begleitet.
(Formular)
(Klassenstufe, Terminfenster, Rahmenbedingungen)
Das Angebot wird im Kontext des vom Bund geförderten Forschungsprojekts Dis_Ident kostenfrei an Schulen umgesetzt.
Die Workshops richten sich grundsätzlich an alle Klassen mit Schüler:innen zwischen 16 und 22 Jahren.
Nein. Im Zentrum stehen Reflexion, Ambiguitätstoleranz, Medienkompetenz und Gesprächsfähigkeit – mithilfe von Rollenspiel und dialogischer Arbeit. Der Workshop ersetzt keinen Geschichts- oder Gemeinschaftskundeunterricht.
Die Anwesenheit der Lehrkraft in Form von beobachtender Teilnahme ist gewünscht. Nach dem Workshop findet ein kurzes Reflexionsgespräch mit den Workshopleitenden und der Lehrkraft statt.
Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen an. Jeder Workshop dauert ca. 2,5 Stunden (inklusive Pause). Die Workshopleitenden und die Schüler:innen arbeiten gemeinsam im Sitzkreis. Wenn möglich, ist ein Besuch von zwei Klassen pro Tag vorgesehen (z. B. 08:00–10:30 und 11:30–14:00).
Die wissenschaftliche Begleitung ist ein zentraler Bestandteil von Dis_Ident.
Für Schüler:innen ab 14 Jahren sind im Rahmen der Forschung freiwillige Interviews und Fokusgruppen vorgesehen. Diese befassen sich insbesondere mit Medienverhalten, Social-Media-Nutzung sowie der Wahrnehmung gesellschaftlicher und politischer Themen.
Für Schüler:innen ab 16 Jahren, die an den Workshops teilnehmen, ist eine begleitende Befragung vorgesehen:
Ein Teil der Schüler:innen füllt einen anonymen Fragebogen einige Wochen vor dem Workshop sowie einige Wochen danach aus (Prä-Post-Erhebung). So kann untersucht werden, welche Wirkungen die Workshops entfalten, beispielsweise im Hinblick auf Perspektivübernahme, Umgang mit kontroversen Themen oder die Wahrnehmung sozialer Gruppen. Ein anderer Teil nimmt an vertiefenden Interviews oder Fokusgruppen teil. Die Teilnahme an sowohl den Fragebögen als auch an den Interviews oder Fokusgruppen findet ausschließlich freiwillig statt.
Es gibt keinerlei Leistungsbewertung, und die erhobenen Daten lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Schüler:innen zu.
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