Bundesweit

Das Angebot wird im Kontext des vom Bund geförderten Forschungsprojekts Dis_Ident umgesetzt – ohne Teilnahmegebühren.

2–4 Workshopleitende

Jede Klasse wird von 2-4 Workshopleitenden begleitet: Diese sind für Impulse, Moderation sowie Ergebnissicherung in sicherer und offener Haltung zuständig.

Rollenspiel statt Frontalwissen

Szenisch-didaktische Impulse öffnen Gespräche, ohne zu belehren – mit Fokus auf Perspektivwechsel und Ambiguitätstoleranz.

Sokratischer Dialog

Offene, gezielte Fragen regen Reflexion an: Szenen werden gemeinsam demonstriert und sozialpsychologisch eingeordnet.

Workshops, die Jugendliche erreichen – im Klassenraum und im digitalen Alltag

Im Verbundprojekt Dis_Ident entwickeln und schärfen wir evidenzbasierte Präventionsformate, die Konflikte, Identitätsfragen und Polarisierung dort aufgreifen, wo sie sichtbar werden: in der Klassengemeinschaft und in digitalen Räumen. Das Angebot ist bundesweit für Schulen verfügbar und wird im Rahmen des vom Bund geförderten Forschungsprojekts finanziert.

  • Dis_Ident verbindet Datenanalyse zu Desinformation mit dialogischen, theaterpädagogischen Workshops – praxisnah, reflektierend und ohne Belehrung.
  • Im Mittelpunkt stehen Mentalisierung, Perspektivwechsel und kritisches Denken: Jugendliche lernen, Ambivalenzen auszuhalten und respektvoll zu diskutieren.

Für wen sind die Workshops?

Für Schulklassen – als gemeinsames Format für die Klassengemeinschaft

  • Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 16–22 Jahren.

  • Setting: Die Workshops finden für die gesamte Klassengemeinschaft statt.

Workshop-Formate & Ablauf

Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen. Beide Formate sind kostenfrei und werden durch ein Team von 2–4 Workshopleitenden begleitet.

Workshop 1: Konflikt, Respekt & Rollen

  • Autorität, Respekt, Geschlechterrollen, Scham/Ehre und Handlungsoptionen in Konflikten.
  • Dauer: ca. 2,5 Stunden (inklusive Pause). Arbeit im Sitzkreis, dialogisch und szenisch.

Workshop 2: Antisemitismus & Social-Media-Dynamiken

  • Übertragung der Reflexionsmuster auf Antisemitismus – ergänzt um digitale Dynamiken und Gesprächsfähigkeit.
  • Zeitlicher Abstand: circa 6 Wochen nach Workshop 1 (variabel nach Schulrhythmus).

So läuft die Anfrage ab

Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen. Beide Formate sind kostenfrei und werden durch ein Team von 2–4 Workshopleitenden begleitet.

1. Online anfragen

(Formular)

2. Kurzes Abstimmungsgespräch

(Klassenstufe, Terminfenster, Rahmenbedingungen)

3. Durchführung vor Ort

Häufig gestellte Fragen

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Das Angebot wird im Kontext des vom Bund geförderten Forschungsprojekts Dis_Ident kostenfrei an Schulen umgesetzt.

Die Workshops richten sich grundsätzlich an alle Klassen mit Schüler:innen zwischen 16 und 22 Jahren.

Nein. Im Zentrum stehen Reflexion, Ambiguitätstoleranz, Medienkompetenz und Gesprächsfähigkeit – mithilfe von Rollenspiel und dialogischer Arbeit. Der Workshop ersetzt keinen Geschichts- oder Gemeinschaftskundeunterricht.

Die Anwesenheit der Lehrkraft in Form von beobachtender Teilnahme ist gewünscht. Nach dem Workshop findet ein kurzes Reflexionsgespräch mit den Workshopleitenden und der Lehrkraft statt.

Pro Klasse bieten wir zwei Workshops im Abstand von einigen Wochen an. Jeder Workshop dauert ca. 2,5 Stunden (inklusive Pause). Die Workshopleitenden und die Schüler:innen arbeiten gemeinsam im Sitzkreis. Wenn möglich, ist ein Besuch von zwei Klassen pro Tag vorgesehen (z. B. 08:00–10:30 und 11:30–14:00).

Die wissenschaftliche Begleitung ist ein zentraler Bestandteil von Dis_Ident.
Für Schüler:innen ab 14 Jahren sind im Rahmen der Forschung freiwillige Interviews und Fokusgruppen vorgesehen. Diese befassen sich insbesondere mit Medienverhalten, Social-Media-Nutzung sowie der Wahrnehmung gesellschaftlicher und politischer Themen.
Für Schüler:innen ab 16 Jahren, die an den Workshops teilnehmen, ist eine begleitende Befragung vorgesehen:
Ein Teil der Schüler:innen füllt einen anonymen Fragebogen einige Wochen vor dem Workshop sowie einige Wochen danach aus (Prä-Post-Erhebung). So kann untersucht werden, welche Wirkungen die Workshops entfalten, beispielsweise im Hinblick auf Perspektivübernahme, Umgang mit kontroversen Themen oder die Wahrnehmung sozialer Gruppen. Ein anderer Teil nimmt an vertiefenden Interviews oder Fokusgruppen teil. Die Teilnahme an sowohl den Fragebögen als auch an den Interviews oder Fokusgruppen findet ausschließlich freiwillig statt.

Es gibt keinerlei Leistungsbewertung, und die erhobenen Daten lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Schüler:innen zu.

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